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Städtevorstellungs-Thread
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SteveHH
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Anmeldedatum: 19.05.2007
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1321
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 19.09.2007, 12:18    Titel: Städtevorstellungs-Thread

Moin !

Was haltet ihr davon, wenn wir uns gegenseitig einmal die Städte vorstellen, in denen wir leben ?

Ich fange gleich mal an mit der Weltmetropole Hamburg Smile

Gruß,

Steve
_________________
Crocodiles Hamburg - Eishockey mit Herz !

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Ich spreche Englisch, weil ich damit bisher viele gute Freundschaften knüpfen konnte und noch knüpfen kann - weltweit !!

Komu potrzebne jest esperanto?
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SteveHH
Mitglied
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Anmeldedatum: 19.05.2007
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1321
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 19.09.2007, 12:33    Titel: Hamburg

Das Hamburger Rathaus:


Blick auf den Yachthafen bei Nacht:
http://photoblog.naegler.net/wp-content/uploads/Image/hamburg_harbour.jpg

Alter Elbtunnel:
http://www.foto-hamburg.com/Elbtunnel.jpg

Neuer Elbtunnel (Einfahrt aus Richtung Norden)


Blick auf die Landungsbrücken (im Hintergrund ein paar Kirchtürme)


Luftbild mit Verlauf des alten und neuen Elbtunnels


Ausschnitt Containerhafen


Luftbild Hamburger Hafen


Aufnahme 'Doll House' (Strip-Lokal Reeperbahn Hamburg)




Einige Zahlen und Fakten von Hamburg

Basisdaten
    Fläche: 755,16 km²
    Einwohner: 1.735.908 (28. Februar 2005)
    Bevölkerungsdichte: 2299 Einwohner/km²
    Postleitzahlen: 20001-20999, 21001-21149, 22001-22609
    Telefonvorwahl: 040
    Geografische Lage: 53° 33' n. Br., 10° 0' ö. L.
    Höhe: 3 m ü. NN
    Kfz-Kennzeichen: HH
    Gemeindeschlüssel: 02 0 00 000
    Stadtgliederung: 7 Bezirke mit 104 Stadtteilen
    ISO 3166-2: DE-HH
    UN/LOCODE: DE HAM

Flüsse
    Alster, Nebenflüsse: Wandse, Eilbek, Osterbek, Goldbek, Tarpenbek, Isebek, Lottbek, Kollau
    Elbe, Unterelbe (Norder-, Süderelbe, Köhlbrand, Reiherstieg, Rethe), Dove Elbe, Gose Elbe
    Bille
    Este
    Flottbek
    Seeve


Geschichte

Auf das 4. Jahrhundert v. Chr. datieren die ältesten festen Behausungen. Vom 4. bis ins 6. Jahrhundert erfolgte ein Zustrom von Sachsen in den nordelbischen Raum.

Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um den heidnischen Norden zu missionieren. Zu ihrer Sicherung wurde das Kastell Hammaburg gebaut. 831 begründete Ludwig der Fromme hier ein Bistum, das kurze Zeit später zum Erzbistum wurde. Doch schon kurz nach der Reichsteilung von Verdun überfielen Wikinger die Region, später die slawischen Abodriten, der Erzbischof verlegte seinen Amtssitz nach Bremen.

Graf Adolf III. von Schauenburg und Holstein war im 12. Jahrhundert der Gründer einer Handels- und Marktsiedlung am westlichen Alsterufer. Maßgeblich durch das von Kaiser Friedrich I. Barbarossa 1189 verliehene Hafenrecht an diese Siedlung[2] und die Handelsprivilegien für die ganze Unterelbe entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zu einem florierenden Handelszentrum und galt mit seinen zeitweilig 600 Brauereien als Brauhaus der Hanse. Im 14. Jahrhundert entwickelte sich Hamburg als eines der ersten Mitglieder des Kaufmannsbundes Hanse zum wichtigsten deutschen Umschlag- und Stapelplatz zwischen Nord- und Ostsee. Ab 1510 galt Hamburg endgültig als Reichsstadt. 1558 wurde dort eine der ersten Börsen Deutschlands eröffnet, im Jahre 1678 die erste deutsche Oper. Zur Reformationszeit wurde der Stadtstaat ohne Blutvergießen evangelisch, 1619 war Hamburg die größte Stadt Deutschlands. Ihre kulturelle Blüte erlebte die Stadt vor allem im 17. und 18. Jahrhundert u. a. mit der Gründung des Hamburgischen Nationaltheaters (1767).

Auch nach dem Niedergang der Hanse und während der Aufklärung und der Industrialisierung blieb die Stadt das bedeutendste Wirtschaftszentrum Norddeutschlands (neben Berlin). In seiner wechselvollen Geschichte unterstand die Stadt der dänischen Königskrone, war Teil des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation und Hauptstadt des Departments Elbmündung (Department Bouche de l´Elbe) im französischen Kaiserreich (Hamburger Franzosenzeit). 1813-14 wurde Hamburg vom russischen General Bennigsen belagert. Als Freie Stadt trat es 1815 nach dem Wiener Kongress dem Deutschen Bund bei. 1867 wurde es Mitglied des von Otto von Bismarck initiierten Norddeutschen Bundes. 1871 trat Hamburg dem Deutschen Reich bei. Besondere Ereignisse der Neuzeit waren der große Hamburger Brand 1842, eine verheerende Choleraepidemie 1892, die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg und die Sturmflut 1962. Im Nationalsozialismus wurde die jüdische Gemeinde zerstört, jüdische Hamburgerinnen und Hamburger verfolgt, deportiert und ermordet. Auch Roma, Sinti und Jenische, Oppositionelle, Homosexuelle und Behinderte wurden verfolgt und ermordet. Auf Hamburger Stadtgebiet befand sich das KZ Neuengamme, ursprünglich ein Außenlager des KZ Sachsenhausen, ab 1940 ein selbständiges Konzentrationslager.

Hamburgs Politik war immer auf größtmögliche Freiheit ihres Handels und politische Unabhängigkeit ausgerichtet. Auch heute noch ist Hamburg als Stadtstaat weitgehend selbstständig und bietet dem Handel mit seinem Freihafen gute Voraussetzungen

Religionen

Hamburg ist seit der Reformation eine evangelisch-lutherisch geprägte Stadt. In den vergangenen Jahren verliert jedoch die evangelische Kirche kontinuierlich Mitglieder, während die katholische Kirche ihre Mitgliederzahlen halten kann.

42,3 % der Bevölkerung gehören den beiden christlichen Religionsgemeinschaften an. Rund 57,7 % sind konfessionslos. (lt. Statistik der EKD, Stand Dezember 2004)[3]). Durch seine Stellung als wichtige Hafenstadt war es aber schon lange offen für andere Konfessionen. So entstand hier zum Beispiel 1834 die erste deutsche Baptistengemeinde. Auch für die Apostolischen Gemeinschaften ist die Hansestadt ein wichtiger Ort. Von hier aus erfolgte die Trennung der Allgemeinen Christlichen Apostolischen Mission von den Katholisch-Apostolischen Gemeinden und die Entwicklung zur Neuapostolischen Kirche. Hamburg ist außerdem seit 1995 Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Hamburg mit seinem Zentrum in der Domkirche St. Marien. Ende 2004 lag der Anteil der römisch-katholischen Bürger bei 10,1 %[3]. Darüber hinaus gibt es seit den 1960er-Jahren einen bedeutenden Anteil an muslimischer Bevölkerung, sowie eine aufblühende jüdische Gemeinde. Am 22. Juni 1957 wurde in Stellingen die erste Moschee Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg von der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde eröffnet. Hamburg ist auch der Geburtsort der Jesus Freaks und mit der Flussschifferkirche im Stadtteil Rothenburgsort auch Liegeplatz der einzigen schwimmenden Kirche Deutschlands

Einwohnerentwicklung

Hamburg war im 17. Jahrhundert die größte Stadt Deutschlands, da sie vom Dreißigjährigen Krieg verschont geblieben war.

Seinen bislang höchsten Einwohnerstand mit 1,9 Millionen erreichte Hamburg im Jahre 1964. Stadtflucht und Suburbanisierung führten anschließend zu einem Bevölkerungsrückgang bis 1986 auf rund 1,6 Millionen Einwohner. Seitdem ist die Bevölkerungszahl auf 1.750.194 (31. August 2006) angestiegen. Für die kommenden 20 Jahre wird für Hamburg ein weiterer Bevölkerungsanstieg vorausgesagt. In der mittleren Variante der Projektion wird von einer Einwohnerzahl von rund zwei Millionen ausgegangen. Hamburg wäre damit die am stärksten wachsende deutsche Metropole.

Anfang 2006 hatten 247.912 Einwohner eine ausländische Staatsangehörigkeit, das sind 14,2 % der gesamten Bevölkerung

Sprache/Mundarten

Bis weit ins 19. Jahrhundert war Niederdeutsch die allgemeine Umgangssprache in der Stadt. Dann wurde es vom Hochdeutschen, das schon seit dem 16. Jahrhundert zunehmend als Schriftsprache Verwendung fand, immer stärker zurückgedrängt und verschwand um die Mitte des 20. Jahrhunderts schließlich weitgehend aus dem öffentlichen Gebrauch.

Das Hamburger Platt wird aber noch von vielen Hamburgern verstanden und gesprochen sowie in ganz Norddeutschland in Literatur, Zeitungskolumnen usw. gepflegt (siehe zum Beispiel Hamburgisches Wörterbuch).

Allerdings unterscheidet sich der Hamburger Dialekt zum Beispiel vom Bremer Dialekt oder von dem Plattdeutsch anderer norddeutscher Regionen. Der niederdeutsche Einfluss bleibt im Hochdeutschen allgegenwärtig und manifestiert sich besonders im „Missingsch“. Der bekannteste Ort der Mundartpflege in Hamburg ist das Ohnsorg-Theater, das Aufführungen in niederdeutscher Sprache anbietet.

Siehe auch: Hamburger Dialekt.

Infolge der starken Einwanderung seit den 1960er Jahren sind in einigen Stadtteilen neben der deutschen Sprache auch andere Sprachen im öffentlichen Raum gegenwärtig (Portugiesisch im Hafenviertel („Portugiesenviertel“), Türkisch und Kurdisch in Altona, St. Georg, Veddel und Wilhelmsburg) oder Russisch und Polnisch

Politik

Die Neuwahlen am 29. Februar 2004 zur Hamburgischen Bürgerschaft endeten erstmals mit einer absoluten Mehrheit für die CDU, die seit 2001 mit Ole von Beust den Ersten Bürgermeister stellt. Die SPD, die vor 2001 44 Jahre lang regiert hatte, musste deutliche Verluste hinnehmen und erreichte ihr schlechtestes Wahlergebnis nach dem 2. Weltkrieg. Die Grün-Alternative Liste konnte hingegen knapp 4 Prozentpunkte zulegen. Die FDP, deren glückloser Schulsenator Rudolf Lange kurz vor den Neuwahlen zurückgetreten war, scheiterte an der Fünf-Prozent-Hürde. Die Partei Rechtsstaatlicher Offensive verlor nach dem Ausschluss ihrer polarisierenden Galionsfigur Ronald Schill 98 % ihrer Stimmen und kam nur noch auf 0,4 % (2001: 19,4 %). Auch dessen neue Gruppierung ProDM/Schill schaffte mit nur 3,1 % den Sprung in die Hamburgische Bürgerschaft nicht.

Senat

    1. Bürgermeister: Ole von Beust, CDU
    2. Bürgermeisterin sowie Senatorin für Soziales und Familie: Birgit Schnieber-Jastram, CDU
    Inneres: Udo Nagel, parteilos
    Finanzen: Michael Freytag, CDU
    Justiz: Carsten-Ludwig Lüdemann, CDU
    Kultur: Karin von Welck, parteilos
    Wirtschaft/Arbeit: Gunnar Uldall, CDU
    Stadtentwicklung/Umwelt: Axel Gedaschko, CDU
    Gesundheit/Wissenschaft: Jörg Dräger, parteilos
    Bildung/Sport: Alexandra Dinges-Dierig, CDU


Ausländische Vertretungen in Hamburg

Die wirtschaftliche Bedeutung Hamburgs für den Außenhandel der Bundesrepublik Deutschland („Hamburg, das Tor zur Welt“) hat dazu geführt, dass sich zahlreiche konsularische Vertretungen in der Hansestadt niedergelassen haben. Hamburg ist deshalb mit 104 Konsulaten (August 2007) nach New York die Stadt mit den meisten Konsulaten der Welt. Hierzu zählen insbesondere die skandinavischen Länder sowie die Länder, zu denen bereits seit frühester Zeit Handelsbeziehungen über den Hafen bestanden.

Städtepartnerschaften


    Sankt Petersburg, Russland, seit 1957
    Marseille, Frankreich, seit 1958
    Shanghai, Volksrepublik China, seit 1986
    Dresden, Deutschland, seit 1987
    Osaka, Japan, seit 1989
    León, Nicaragua, seit 1989
    Prag, Tschechien, seit 1990
    Chicago, USA, seit 1994


Der Hamburger Hafen nimmt in Bezug auf Partnerschaften eine Sonderstellung ein: Es besteht eine Hafenpartnerschaft zwischen Hamburg und Kaohsiung in Taiwan sowie Yokohama in Japan.



Hoheitszeichen


Hamburg hat drei Wappen, drei Flaggen, ein Wappenzeichen, ein Logo und einen Stander.
Das kleine Staatswappen, das auf das Stadtsiegel aus dem zwölften bis 13. Jahrhundert zurückzuführen ist, zeigt eine weiße Burg in rotem Schild. Der mittlere Turm, auf dem ein Kreuz steht, ist eine Darstellung des mittelalterlichen Doms. Die zwei "Mariensterne" über den Seitentürmen haben ihren Namen von der Schutzpatronin der Stadt. Die Farbgestaltung wurde im Senatsbeschluss vom 14. Mai 1752 festgelegt, davor wurde die Burg rot und der Fond weiß dargestellt. Auch die Gestaltung des Tors in der Mitte variierte im Laufe der Zeit; mal war es geschlossen, mal geöffnet, mal wurde es mit, mal ohne Fallgitter dargestellt.
Auf dem großen Landeswappen sind zusätzlich zwei Löwen als Schildhalter vorhanden. Die Wappen dürfen nur vom Senat geführt werden.
Die Landesflagge, welche von den Bürgern frei verwendet werden darf, zeigt die Wappen-Burg auf rotem Grund. Die Senatsflagge, welche dem Senat vorbehalten ist, zeigt das große Staatswappen mit weißer Umrahmung auf rotem Grund.
Die Admiralitätsflagge wird ausschließlich von Behörden verwendet, die der Seeschifffahrt dienen. Das Admiralitätswappen, das es seit 1642 gibt, wird von staatlichen Wasserfahrzeugen geführt.
Der hamburgische Senat kam dem Wunsch von Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen, ihre Zugehörigkeit oder Verbundenheit zu "ihrem Land" zu dokumentieren, mit einem eigens entwickelten Wappenzeichen nach, dem Hamburg-Symbol, da die Landeswappen an sich ausschließlich von den Behörden geführt werden dürfen . Darüber hinaus existiert das 1998 vom Designer Peter Schmidt entworfene Hamburg-Logo, welches ebenfalls nur von den hamburgischen Behörden geführt werden darf. Die Welle symbolisiert die Dynamik und die Bedeutsamkeit des Hafens der Stadt, während das offene Tor der Burg auf die Weltoffenheit von Hamburg hindeutet [4]. Der Stander von Hamburg darf vom Ersten Bürgermeister und dem Bürgerschaftspräsidenten bei offiziellen Staatsbesuchen am Fahrzeug geführt werden

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Hamburg hat über zwanzig Theater, fast 30 Kinos und Programmkinos, zahlreiche Musikclubs und über 50 Museen.

Bauwerke und Parks


Backstein dient als Grundbausubstanz, heute wird jedoch überwiegend Stahl und Glas verwendet. Durch schwere Bombardierungen im zweiten Weltkrieg wurden ganze Stadtteile vollständig zerstört, städtebauliche Maßnahmen der nachfolgenden Jahrzehnte taten ihr übriges, so dass heute verhältnismäßig wenig zusammenhängende Quartiere aus alten Gebäuden in Hamburg zu finden sind.


Hauptkirche St. Michaelis („Michel“)
Hamburger FernsehturmDie Stadtansicht wird geprägt durch die Türme der fünf Hauptkirchen, darunter St. Michaelis („Michel“), dem Wahrzeichen der Stadt, und die als Mahnmal für den zweiten Weltkrieg erhalten gebliebene Turmruine von St. Nikolai. Wenig bekannt ist, dass der Turm das höchste konventionelle Gebäude der Stadt ist und von 1874 bis 1876 das höchste weltweit war.

Sechster Turm und weltliches Gegenstück zu den Kirchen ist der Rathausturm. Das 1897 fertig gestellte Rathaus hat mit seinen 647 teils prunkvoll ausgestalteten Sälen und Zimmern schlossartige Dimensionen. An seiner Rückseite befindet sich die Hamburger Börse sowie die Handelskammer Hamburg.

Diese architektonische Silhouette wird gewahrt, weshalb sich nur wenige andere hohe Gebäude in der weiteren Innenstadt befinden. Herausstechend sind hier nur das dreiflügelige Unilever-Hochhaus von 1964, ein Hotel am Kongresszentrum von 1973, der Komplex am Berliner Tor von 1962 bzw. 2004 und die drei Mundsburg-Türme.

Die höchsten Bauwerke sind der 279,8 m hohe Fernsehsender Heinrich-Hertz-Turm („Tele-Michel“) und ein Sendemast des Rundfunksenders Billwerder-Moorfleet mit 304 m.

Das älteste Gebäude Hamburgs befindet sich weit außerhalb der eigentlichen Stadtgrenzen auf der Insel Neuwerk in der Elbmündung. Der dortige Leuchtturm wurde 1310 errichtet. Weitere architektonische Besonderheiten in Hamburgs Zentrum sind das Chilehaus, der Hauptbahnhof und der Bahnhof Hamburg-Dammtor. Der Bereich wird auch geprägt durch zahlreiche Einkaufspassagen, darunter mit dem Hanse-Viertel die erste Deutschlands. Der Jungfernstieg gilt als Hamburgs Flaniermeile.


Bismarck-Denkmal in St. Pauli
Speicherstadt in HamburgDie nordöstliche Innenstadt wird von Fleeten und Kanälen durchzogen, die über die Binnenalster das Centrum mit dem Hafen verbinden und früher als Transportwege elementarer Bestandteil der Hamburger Wirtschaft waren. Dort befinden sich mit der Speicherstadt, den Landungsbrücken, dem Alten Elbtunnel, dem Hamburger Fischmarkt mit der Fischauktionshalle bis hinunter zum Blankeneser Treppenviertel zahlreiche Sehenswürdigkeiten entlang der Elbe. Markantestes Bauwerk im Hafen ist die Köhlbrandbrücke. Der gesamte Hafen ist ein Besuchermagnet, der jährlich über 8 Millionen Gäste anzieht und damit zu den meistbesuchten Attraktionen Deutschlands zählt. In Hafennähe befindet sich die Reeperbahn.


Reeperbahn in St. PauliÜber das gesamte Stadtgebiet hinweg sind kleinere Parks und Grünanlagen verteilt, die Hamburg zu einer überaus grünen Stadt machen. Zu den größten Anlagen zählen der Stadtpark, der Hauptfriedhof Ohlsdorf als Landschaftspark sowie Planten un Blomen. Bekannt sind weiterhin der Altonaer Volkspark und der Jenischpark. Südöstlich befinden sich die weitläufigen Obstanbaugebiete der Vier- und Marschlande.

Sport


Bedeutende Sportstätten Hamburgs sind das traditionsreiche Volksparkstadion (jetzt HSH Nordbank Arena), die Multifunktionshalle Color Line Arena, die Alsterschwimmhalle, die Sporthalle Hamburg (auch als „Alsterdorfer Sporthalle“ bekannt), das Millerntor-Stadion und die Jahnkampfbahn im Stadtpark. Der älteste deutsche Sportverein kommt mit der HT 16 aus Hamburg.

Seit 1963 spielt der 1887 gegründete Hamburger SV in der Fußball-Bundesliga und ist das letzte Gründungsmitglied der Bundesliga, das bis heute nie abgestiegen ist. Mit dem FC St. Pauli kommt ein weiterer Verein, der ehemals in der ersten Fußball-Bundesliga spielte, aus Hamburg. Seit 2002 sind die Handballer des HSV Hamburg (Handball-Bundesliga) sowie das Eishockeyteam der Hamburg Freezers (Deutsche Eishockey Liga) in der „Color Line Arena“ zu Hause.

Zu den großen jährlichen Sportereignissen in Hamburg gehören in der zweiten Aprilhälfte der Hamburg-Marathon sowie im Sommer das Radrennen Vattenfall Cyclassics. Beide Ereignisse ziehen an den Strecken durch die Stadt ein Massenpublikum an. Ein gesellschaftliches Ereignis sind die Hamburger Derbys im Pferderennen (Juli) sowie im Springreiten (Mai) und seit 1892 die German Open im Herrentennis.

Hamburg gehörte zu den offiziellen Ausrichtungsorten der Fußballweltmeisterschaften 1974 und 2006 sowie der Handball-Weltmeisterschaft der Herren 2007 und wird im August Gastgeber der ITU-World-Championships 2007 im Triathlon sein.

Regelmäßige Veranstaltungen


Hamburg bietet zu jeder Jahreszeit Veranstaltungen für die verschiedensten Geschmäcker, wie den Hamburger Fischmarkt und den Hamburger Dom. Der Hafengeburtstag, der im Mai gefeiert wird, ist neben dem Alstervergnügen, welches im August rund um die Binnenalster stattfindet, die größte Veranstaltung, mit mehr als 1 Million Besuchern. Einige Filmfestivals (Filmfest Hamburg, Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg, Fantasy Filmfest); der Christopher Street Day (CSD) sowie die Hamburg Harley-Days, eines der größten deutschen Motorradtreffen finden hier alljährlich statt. Jedes Jahr im Juni/Juli wird in Hamburg der europaweit größte Motorradgottesdienst mit 35.000 - 40.000 Teilnehmern abgehalten. Auch sehr beliebt ist der Schlagermove und der Weltastratag, der einmal im Jahr an den St. Pauli Landungsbrücken gefeiert wird. Aber auch auf dem Rathausmarkt wird alljährlich auf dem Rock Spektakel gerockt. Kunstliebhaber dagegen kommen bei der Elbart im Alten Elbtunnel auf ihre Kosten.

Kulinarische Spezialitäten

Zu den bekannten Hamburger Gerichten gehören unter anderem Birnen, Bohnen und Speck, Finkenwerder Scholle, Stint, Grünkohl, Hamburger Aalsuppe, Labskaus, Snuten un Poten, Rundstück warm, Rote Grütze, Schwarzsauer und Franzbrötchen.

Museen und Ausstellungen


In Hamburg bestehen sieben staatliche und mehr als 20 private Museen. Die wichtigsten Kunstmuseen sind die Kunsthalle und das Museum für Kunst und Gewerbe. Daneben gibt es Museen zur Regionalgeschichte und zu Industrie und Arbeit, ein modernes Planetarium, eine KZ-Gedenkstätte sowie viele weitere Ausstellungen zu einzelnen Themenbereichen, wie zum Beispiel das „Hamburg Dungeon“, welches in Disneyland-Manier den Besucher die dunkle, geschichtliche Vergangenheit Hamburgs sehr unterhaltsam zeigt, oder das Miniatur Wunderland, die weltgrößte Modelleisenbahnschau.

Die wichtigsten Museen im Überblick:

Museum für Hamburgische Geschichte (größte stadtgeschichtliche Sammlung Deutschlands)
Museum für Kunst und Gewerbe
Erotic Art Museum Hamburg
Hamburger Kunsthalle
Galerie der Gegenwart (Moderne Kunst)
Deichtorhallen (Diverse Ausstellungen m. Schwerpunkt Fotografie)
Museum der Arbeit, ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH)
Helms-Museum (Archäologie)
Spicy's (Gewürzmuseum in der Speicherstadt)
Museum für Völkerkunde
Panoptikum Hamburg (Wachsfigurenkabinett)
Planetarium Hamburg
Altonaer Museum (Regionales über Altona und der Nordelbischen Region)
Bucerius Kunst Forum (Ausstellungen von der Antike bis zur klassischen Moderne)

Verkehr


Straßenverkehr
Hamburg verfügt über gute Straßenverbindungen im Fernverkehr. Mehrere Bundesautobahnen berühren das Stadtgebiet:

A 1: Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Lübeck – Oldenburg/Holst., weiter als Vogelfluglinie Richtung Kopenhagen/Malmö (im Raum Hamburg zudem als E 22)
A 7: Kempten – Ulm – Würzburg – Fulda – Kassel – Hannover – Hamburg (Elbtunnel) – Flensburg (im Raum Hamburg zudem als E 45)
A 23: Hamburg – Heide
A 24: Hamburg – Berlin (im Raum Hamburg zudem als E 26)
A 25: Hamburg – Geesthacht.
Ferner existieren südlich der Elbe Autobahnabschnitte mit wenigen Kilometern, die als Bundesautobahn 252, Bundesautobahn 253 und Bundesautobahn 255 bezeichnet sind.

Geplant ist eine weiträumige Umfahrung Hamburgs mit der A 20, die von Prenzlau/Rostock kommend derzeit bei Lübeck endet. Sie soll künftig über das nördliche und westliche Umland Hamburgs durch einen neuen westlich gelegenen Elbtunnel an die seit langem geplante A 26 (Hamburg–Stade) angeschlossen werden. Von dort wird die geplante A 22 durch den Wesertunnel die A 28 und die A 29 anbinden.

Auf Hamburgischem Gebiet verlaufen die Bundesstraßen B 4, B 5, B 73, B 75, B 207, B 431, B 432, B 433, B 434, B 435 und B 447, die größtenteils radial auf den Innenstadtbereich zuführen; damit wird der Straßenverkehr dort konzentriert, was zu erheblichen Verkehrsproblemen führt. Tangentialverbindungen zur Umleitung des Durchgangsverkehrs und zur großräumigen Erschließung des Stadtgebietes kamen bisher über Planungen nicht hinaus; es bestehen jedoch drei Ringstraßen, die halbkreisförmig um die innere (Ring 1) und äußere Innenstadt (Ring 2) herum und als Viertelkreis durch die nordwestlichen Außenbezirke (Ring 3) verlaufen.

Insgesamt verfügt Hamburg über fast 4000 Kilometer Straßen (Aug. 2006) mit ca. 7000 Straßennamen.


Eisenbahnverkehr

Hamburg HauptbahnhofHauptartikel: Schienenverkehr in Hamburg
Hamburg ist der größte Eisenbahnknotenpunkt in Nordeuropa. Fernstrecken führen u. a. nach Paris, Zürich, Amsterdam, Prag, Westerland, Flensburg, Kiel, Lübeck – Kopenhagen – Malmö, Schwerin – Rostock – Rügen, Berlin, Hannover, Bremen, München und in das Ruhrgebiet. Außer Hamburg Hauptbahnhof gibt es noch die Fernbahnhöfe Altona, Dammtor, Harburg und Bergedorf.

Große Bedeutung im paneuropäischen Güterverkehr der Schiene haben die Hamburger Hafenbahn, wo ca. 10 % des deutschen Schienengüterverkehrs beginnt oder endet, sowie der etwas südlich der Stadtgrenze gelegene größte Rangierbahnhof Europas, Maschen Rbf.


Öffentlicher Nahverkehr

HVV-Barkasse im Hamburger HafenMit S-Bahn, U-Bahn und der AKN verfügt Hamburg über ein Schnellbahnnetz, welches wichtige Bereiche der Stadt sowie des meist nördlichen Umlands weiträumig erschließt. Daneben besteht ein gut ausgebautes Stadtbusnetz (auch Metrobusse, Schnellbusse, Eilbusse). Der Hafen wird von Hafenfähren erschlossen. In den Nächten vor Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen fahren viele Tageslinien durchgehend (Nachtverkehrsnetz). Für die übrigen Nächte gibt es ein Nachtbusnetz mit 19 Linien. Die Straßenbahn Hamburg wurde dagegen 1978 komplett eingestellt.

Alle örtlichen Verkehrsunternehmen haben sich im 1965 gegründeten Hamburger Verkehrsverbund (HVV) zusammengeschlossen, der erste Verkehrsverbund weltweit.


Wasserstraßen

HADAG-Fähre auf der ElbeDie Niederelbe verbindet Hamburg direkt mit dem offenen Meer, der Nordsee – über Wasserstraßen erreichbar die Ostsee (elbabwärts und den Nord-Ostsee-Kanal oder elbaufwärts über einen Teil von Unterelbe, Oberelbe und den Elbe-Lübeck-Kanal) sowie das Hinterland (über Elbe-Seitenkanal und Mittellandkanal verbunden mit dem deutschen Binnenwasserstraßennetz).

Der Personenverkehr im Hafen wird – neben Bus und Bahn – durch sechs Fährlinien der HADAG erschlossen (hiervon fahren fünf zum Tarif des HVV).


Luftverkehr

Airbus A340 vor der Lufthansa-Technik-BasisDer internationale Flughafen Hamburg (HAM) ist der älteste noch in Betrieb befindliche Flughafen Deutschlands. Er wurde 1912 eröffnet. Seine Entfernung zu Hamburgs Stadtzentrum beträgt etwa 20 km. Wegen der Lärmbelästigung in den relativ dicht besiedelten Einflugschneisen besteht ein Nachtflugverbot. Der „Hamburg Airport“, wie er offiziell heißt, ist am besten mit dem PKW zu erreichen. Mit dem öffentlichen Nahverkehr fährt man vom Hauptbahnhof mit der S-Bahn bis Ohlsdorf, wo man in einen Bus umsteigt. Außerdem fahren vom Hauptbahnhof und vom Bahnhof Altona Airport-Expressbusse, die allerdings nicht zum HVV-Tarif gehören. Ab 2008 wird eine neue S-Bahn-Linie direkt vom Hauptbahnhof zum Terminal 1 fahren.

Der Flughafen ist mit zur Zeit rund 12 Mio. Passagieren pro Jahr (Stand 2006) der Viertgrößte in Deutschland. Seit 2005 gibt es wieder interkontinentale Flüge nach Dubai, New York und Toronto.

Auf dem Werksflugplatz der Airbus Deutschland GmbH (einer Division der EADS) in Hamburg-Finkenwerder – ca. 10 km südwestlich des Hamburger Stadtzentrums – landen nur Flugzeuge zur hauseigenen Versorgung, der British Aerospace und kleine Regionalverkehrsflugzeuge, die Werksangehörige von und nach Toulouse bringen.

Ab 2007 wird hier der A380 zur serienmäßigen Innenendmontage landen.

Medien


Unter anderem werden Der Spiegel, Stern und Die Zeit in Hamburg produziert. Zahlreiche Verlage, darunter die Großverlage Axel Springer AG (Bild) und Gruner + Jahr sowie die Bauer Verlagsgruppe, die Verlagsgruppe Milchstraße (mittlerweile Teil des Burda-Verlags) und der Jahreszeiten-Verlag, haben hier ihren Sitz. Insgesamt wird gut die Hälfte aller überregionalen Presseprodukte Deutschlands in Hamburg produziert. Drei bedeutende Tiefdruckereien befinden sich in bzw. im Großraum Hamburg. Dies sind broschek Tiefdruck, ein Unternehmen der schlott Gruppe AG, sowie Gruner Druck, Itzehoe und die Axel Springer Tiefdruckerei, Ahrensburg, die der prinovis angehören. Außerdem hat die Deutsche Presse-Agentur dpa ihren Sitz in der Hansestadt. Die Tagesschau und Tagesthemen der ARD werden aus den Hamburger Studios des NDR gesendet. Hamburg ist traditionell auch Sitz zahlreicher Firmen aus der Musikbranche, allen voran der Deutschlandzentrale von Warner Music sowie Edel Music. Trotzdem verlor die Stadt im Sommer 2002 Universal Music und den deutschen Phonoverband an Berlin. Der ausschlaggebende Grund, die Subventionierung des Umzugs durch Berlin, zog seitens Hamburg Kritik nach sich, da Berlin seinen Haushalt mit Hilfe des Länderfinanzausgleiches stützt, in den unter anderem Hamburg einzahlt - Hamburg hätte damit in gewisser Hinsicht die Abwanderung selbst bezahlt. Weiterhin ist Hamburg Hauptsitz des Norddeutschen Rundfunks und seiner Tochtergesellschaft Studio Hamburg, die zahlreiche Fernsehsendungen und auch Filme entweder selbst produziert oder ihre Kapazitäten zur Verfügung stellt. Außerdem ist Hamburg Sitz eines ZDF-Landesstudios. Um die Belange der örtlichen, nationalen, wie auch internationalen Filmwirtschaft kümmert sich von staatlicher Seite die Filmförderung Hamburg.

Die Sitze zahlreicher international renommierter Werbeagenturen wie Scholz & Friends, Springer & Jacoby, Jung von Matt, TBWA, Kolle Rebbe, Zum Goldenen Hirschen, Grabarz&Partner und Designagenturen, darunter Peter Schmidt Group, Landor Associates und Factor Design, machen Hamburg zu einem überregionalen Standort der Werbe- und Designbranche.

IT-Sektor


Der Informations- und Telekommunikationssektor (IT-Sektor) gehört zu den Branchen, die den Wirtschaftsstandort Hamburg prägen. Die Zahl der Unternehmen hat sich seit 1996 auf fast 8.000 mehr als verdoppelt und die Branche beschäftigt ca. 45.000 Mitarbeiter (Stand 2.Halbjahr 2006[8]). Hamburg ist einer der zentralen IT-Standorte Deutschlands[9].

Die Branchenstruktur der Hamburger IT-Unternehmen gliedert sich in die Sektoren Multimedia, Herstellung Geräte, Telekommunikation, Hard- und Softwareberatung und DV-Dienste. Die anteilsmäßig größten Zuwächse der letzten Jahre im IT-Sektor verzeichnet die Multimedia-Branche. Die Zahl der ihr zugehörigen Unternehmen ist seit dem Jahr 2000 um über 50 Prozent auf 2.227 Unternehmen angewachsen (Stand 2. Halbjahr 2006 [10]). Zu den bekanntesten Internetdienstleistern der Elbmetropole gehören unter anderem SinnerSchrader AG, Fittkau & Maaß Consulting GmbH, AOL Deutschland GmbH & Co. KG, oder Nasa 3.0 GmbH. Mit Freenet AG und Hansenet haben zwei der der größten deutschen Telekommunikations- und Internetanbieter in Hamburg ihren Standort. Des Weiteren umfasst die Multimedia-Branche Online-Vermarkter wie beispielsweise Bauer Media KG, orangemedia.de GmbH und Quality Channel GmbH sowie international bekannte Suchmaschinen wie Google Germany GmbH und Yahoo! Marketplace/Kelkoo Deutschland GmbH. Ein weiterer Bereich der Multimedia-Branche ist die Games-Branche vertreten durch Publisher (zum Beispiel: dtp entertainment AG, Codemasters GmbH, EIDOS GmbH, Bigpoint GmbH, e-sport GmbH), Entwickler wie sofatronic GmbH und Anbieter mobiler Entertainment-Inhalte (zum Beispiel: Fishlabs Entertainment GmbH) mit ihrem Sitz in der Hansestadt. Mit 1.900 Unternehmen sind die Software-Unternehmen am zweitstärksten in der Hamburger IT-Wirtschaft vertreten (Stand 2.Halbjahr 2006[11]). In Hamburg sind einige der größten internationalen und deutschen Software-Unternehmen angesiedelt wie IBM Deutschland GmbH, Lufthansa Systems GmbH, Adobe Systems Engineering GmbH und LogicaCMG GmbH & Co. KG.

Die Rolle Hamburgs als Medienstadt kommt der IT-Branche entgegen und ermöglicht Synergien mit den verschiedenen Mediengattungen. Hamburger Institutionen wie die Behörde für Wirtschaft und Arbeit, die Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH und Unternehmen der IT- und Medien-Branche haben sich in der Initiative Hamburg@work zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit der beiden Sektoren zu unterstützen und Neuankömmlingen einen Branchen-Überblick zu geben.

Handel


Hafen

Luftaufnahme des Hamburger Hafens und des Stadtteils Othmarschen
Containerterminal im Hafen Hamburg.
Freedom of the Seas an den Landungsbrücken im April 2006Der Hamburger Hafen, auch „Hamburgs Tor zur Welt“ genannt, ist der größte Seehafen in Deutschland und, gemessen am Containerumschlag 2006, der das Rekordergebnis von 8,8 Millionen Container (TEU) erreichte, der zweitgrößte in Europa und achtgrößte weltweit. Für einige Spezialgüter, zum Beispiel Teppiche ist er der größte Umschlaghafen weltweit. Den größten Umsatz macht der Hamburger Hafen mit dem Containerumschlag. Es befinden sich mit den Firmen Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und der Bremer Firma Eurogate GmbH & Co. KGaA zwei Hauptcontainer-Terminals in Hamburg. Die Firma Eurogate ist der größte Containerterminal-Betreiber in Europa und drittgrößter auf der Welt und hat seinen Hauptsitz in Bremen.

Das Hafengebiet umfasst etwa 7399 ha (nutzbar 6480 ha), von denen 4331 ha (nutzbar 3412 ha) Landflächen sind. Dazu kommen 919 ha, die zum Teil seit Jahrzehnten stadtplanerisch für die Hafenerweiterung vorgesehen sind.

Angesichts von Konstruktionsüberlegungen für Containerschiffsgrößen mit einem maximalen Tiefgang von mehr als 16 m hat Hamburg eine Anpassung des Fahrwassers der Unterelbe beim Bund beantragt. Die Stadt Hamburg fordert eine Vertiefung der Unterelbe um 1,50 m. Dieses Projekt befindet sich in der Prüfung. Aus der Zusammenarbeit mit Niedersachsen und Bremen zum Bau des neuen Containerhafens JadeWeserPort hat sich die Stadt Hamburg nach dem Regierungswechsel 2001 zurückgezogen, weil die im Hamburger Hafen anstehenden Investitionsvorhaben von vordringlicher Bedeutung sind.

In direkter Anbindung an die Speicherstadt und den Innenstadtbereich entsteht zurzeit der neue Stadtteil „HafenCity“. Das Projekt HafenCity soll auf einer Fläche von 155 Hektar Wohnen und Arbeiten ermöglichen.


Banken
Hamburg ist der bedeutendste Bankenplatz im norddeutschen Raum. Die HSH Nordbank AG (ehemals Hamburgische Landesbank) hat einen ihrer zwei Hauptsitze in der Hansestadt. Die Bundesbankhauptverwaltung für Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern befindet sich in der Willy-Brandt-Straße. Ferner haben zahlreiche Geldinstitute ihre norddeutsche Regionaldirektion in Hamburg. Zudem haben einige bedeutende Privatbanken ihren Sitz in Hamburg, z. B. M. M. Warburg & CO oder die Berenberg Bank.

Die Hamburger Börse wurde 1558 als erste Börse in Deutschland und vierte in Europa gegründet, hat aber heute keine nennenswerte Bedeutung mehr.


Messen und Kongresse
Hamburg wird zu den führenden 20 Kongressorten weltweit gezählt. Das Congress Centrum Hamburg (CCH) wurde 1973 als erstes Kongresszentrum Deutschlands eröffnet und bringt einen von der Wirtschaftsbehörde auf 1 Milliarde Euro jährlich geschätzten Umsatz in die Hansestadt. Mit dem 2008 beendeten Ausbau auf 16.000 Plätze in 23 Sälen hofft die Stadt unter die ersten zehn Kongressorte vorzurücken.

Neben dem CCH befindet sich das Hamburger Messegelände, welches bis 2008 auf 84.000 m² Hallenfläche zuzüglich 15.000 m² Freiflächen erweitert wird. Dort finden zur Zeit ca. 40 Messen jährlich statt, die über eine Million Besucher anziehen. International bekannt sind die Hanseboot und die traditionsreiche Internorga (Hotellerie- und Gastronomie-Fachmesse), regional beliebt ist auch die Verbrauchermesse Du und Deine Welt.

Bildung und Forschung

Hamburg bietet neben seinen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen spezielle Sonderschulen wie z. B. die Sprachheilschulen, sowie viele Hochschulen.

Zu diesen zählen die Universität Hamburg, die Technische Universität Hamburg-Harburg, die HFH Hamburger Fern-Hochschule, die Hochschule für bildende Künste, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die 2006 neu gegründete HafenCity Universität (HCU - Universität für Baukunst und Raumentwicklung), die Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr, die erste deutsche Privathochschule für Rechtswissenschaft Bucerius Law School, die Hamburg School of Business Administration (HSBA), die Max-Planck-Institute für Meteorologie und für ausländisches und internationales Privatrecht und weitere Forschungseinrichtungen wie das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY).

Im Norden Hamburgs wird ein 30 km langer Tunnel projektiert, um den weltweit längsten Linearbeschleuniger namens TESLA bzw. ILC aufzunehmen. Er ist auf modernste Supraleiter-Technik ausgelegt und nach dem Protonen-LHC beim Genfer CERN der nächste große Schritt in der Teilchenphysik. Im Rahmen eines Teilprojektes wurde allerdings schon der Bau von XFEL genehmigt, der bis 2013 fertiggestellt werden soll.

Hamburg hat zwei Schulen, an denen zukünftige Musicaldarsteller ausgebildet werden. Diese sind die Stage School of Music, Dance and Drama und die zur Stage Entertainment gehörende Joop van den Ende Academy.

Sonstiges


Hamburg ist die Stadt mit den meisten Millionären Deutschlands. Aus alter Hamburger Tradition geben die reichen Bürger ihrer Stadt etwas von ihrem Reichtum zurück, so dass es in Hamburg mehr als 1000 Stiftungen gibt, die das Leben in allen Lebensbereichen der Stadt unterstützen – auch dies ist ein Rekord in Deutschland.

Weithin unbekannt ist dagegen, dass sich auf dem Hamburger Stadtgebiet die größte Flussinsel – der Stadtteil Wilhelmsburg - sowie einer der letzten Tideauenwälder Europas befindet.

Die Schutzpatronin von Hamburg ist Maria. Die beiden Sterne im Hamburger Wappen zeugen davon. Es sind die Mariensterne. Die alten Hamburger Stadttore hatten immer eine Marienstatue.

„Hamburger Gruß“


Der Hamburger Gruß ist „Hummel, Hummel – Mors, Mors“, welcher vom damals im „alten“ Hamburg arbeitenden Wasserträger Johann Wilhelm Bentz stammt, siehe auch Hans Hummel, der den Spitznamen „Hummel“ hatte und bis zu seinem Tod 1854 in Hamburg lebte. Wenn er vorbeikam, sagte man spöttisch „Hummel, Hummel“. Er antwortete „Mors, Mors“. Als Mors bezeichnet man in Hamburg den Hintern.

Heute ist allerdings „Moin Moin“ allgemein üblicher.




Quelle: www.wikipedia.org
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BeitragVerfasst am: 05.12.2007, 02:11    Titel:

Ach ja, Hamburg ist schon eine Reise Wert Wink
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schokomaus
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BeitragVerfasst am: 05.12.2007, 23:47    Titel:

Kann ich mir vorstellen. Ich war noch nie dort, aber habe schon viel darüber gehört. Vielleicht schaue ich mir Hamburg mal an, ist allerdings von Österreich eine ganz schöne Strecke. Laughing
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SteveHH
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BeitragVerfasst am: 06.12.2007, 10:57    Titel:

Es sind ~12 Stunden .. Ich bin früher mit meinen Eltern jedes Jahr nach Italien gefahren (mit dem Auto) und da haben wir entweder in Bayern oder in Österreich übernachtet.
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schokomaus
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BeitragVerfasst am: 09.12.2007, 21:55    Titel:

Irgendwann werde ich mir das sicher mal vornehmen und dann Hamburg ansehen und natürlich würde ich auch gerne die Nordsee sehen und eben das flache Gebiet dort.
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thoha
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BeitragVerfasst am: 10.12.2007, 12:39    Titel:

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SteveHH
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BeitragVerfasst am: 10.12.2007, 13:37    Titel:

2215 Einwohner ?!??!?!? Shocked
Da hat ja mein Stadt-Teil mehr Wink
Da ist wohl auch jeder mit jedem verwandt, oder ? Irgendwie stelle ich mir das Leben in so einem Kuhdorf als ziemlich langweilig vor.

Gruß,

Steve
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lupus
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BeitragVerfasst am: 10.12.2007, 14:11    Titel:

Mein Dorf hat auch nur 3500 Einwohner und ja, es ist langweilig...

http://de.wikipedia.org/wiki/Gehlsdorf

Besonders schön der Abschnitt über berühmte Persönlichkeiten Very Happy
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Helmut
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BeitragVerfasst am: 10.12.2007, 15:47    Titel:

SteveHH hat Folgendes geschrieben:
2215 Einwohner ?!??!?!? Shocked
Da hat ja mein Stadt-Teil mehr Wink

Da gibt es noch andere, viel kleinere selbständige Gemeinden in der Schweiz. Z.B. Susch und Lavin im Engadin mit jeweils ca. 200 Einwohnern. Noch lange nicht die keinste Gemeinde in der Schweiz ist Lü im Münstertal mit ca. 60 Einwohnern. Ganz unten in der Skala liegt seit vielen Jahren mit unter 20 Einwohnern Corippo (Tessin).
Über die Hälfte aller politischen Gemeinden in der Schweiz hat unter 1000 Einwohnern.
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killerbees19
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BeitragVerfasst am: 10.12.2007, 15:55    Titel:

SteveHH hat Folgendes geschrieben:
2215 Einwohner ?!??!?!? Shocked
Da hat ja mein Stadt-Teil mehr Wink

Ich kennen Orte die haben nicht mal 800 Steve Laughing


MfG Christian
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SteveHH
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BeitragVerfasst am: 10.12.2007, 16:29    Titel:

Die kenne ich auch @ Killerbees .. aber trotzdem finde ich knapp 2200 doch etwas wenig Smile

Gruß,

Steve
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lupus
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BeitragVerfasst am: 10.12.2007, 17:43    Titel:

tjaja... aber Hamburg hat ja mit 1,8mio. auch mehr Einwohner als ganz Mecklenburg-Vorpommern (1,7mio.) Very Happy

Und sogar mehr als der gesamte Bundesstaat Montana...

ach Hamburg... in welchem schönen Stadtteil verweilst du eigentl.?
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SteveHH
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BeitragVerfasst am: 10.12.2007, 19:00    Titel:

Ich wohne in Oldenfelde. Das liegt zwischen Farmsen und Rahlstedt im Nord-Osten von Hamburg.
Und schön ist der Stadtteil im ggs. zu manch' anderen (z.B. Steilshoop, Wilhelmsburg, Veddel) wirklich. Hier ist es ruhig, grün ohne ende, man kann Kilometerweit an einem Fluss spazieren gehen (richtung Alster bzw. in die andere Richtung .. das wäre dann .. ööhhmmm... *grübel* muss ich nachsehen wo man dann rauskommt Wink).
Das hat schon was, denke ich.
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thoha
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 12:54    Titel:

hey, den mit dem Kuhdorf lass mal stecken... es hat zwar noch zwei Bauernbetriebe, aber wir sind überhaupt nicht ab der Welt!

ich mein, wir haben ein Tal weiter nördlich den Flughafen Kloten, im selben Tal die Autobahn und am Bahnhof Dietikon gute Anbindungen ans S-Bahn-Netz sowie an die Bahn 2000!


und ausserdem... den Grossteil unserer Nachbaren kenne ich nicht...
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